Welche Zielgruppen können mit welchen didaktischen Mitteln für eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus erreicht werden? Der Workshop verfolgt diese Frage anhand eines Vortrags, mehrerer thematischer Workshops und einer Podiumsdiskussion. Über das endgültige Programm informieren wir mit spezifischen Flyern und auf unserer Homepage. Mit freundlicher Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen. Eintritt frei!

Der Rückgriff auf die Geschichte hat bei den extremen Rechten wie auch bei Rechtspopulisten eine große Bedeutung. Sie schaffen sich dabei ihre eigenen Erinnerungen und Geschichtsmythen. Diese werden in Veröffentlichungen, Liedtexten, im Rahmen von Demonstrationen und anderen Veranstaltungen weitergetragen und dienen der Identitätsbildung und Selbstvergewisserung des rechtspopulistischen bis extrem rechten Spektrums. Der Vortrag gibt einenweiterlesen »

Erhard Kroeger studierte 1922/23 zwei Semester in Tübingen. 1939 bis 1940 leitete der junge Jurist und Führer der nationalsozialistischen Bewegung in Lettland die Umsiedlung von etwa 70.000 Deutschbalten in das von der Wehrmacht besetzte polnische „Wartheland“. Seine Darstellung der „Umvolkung“ erschien 1967 in einem rechtsextremen Tübinger Verlag. Ab 1941 war Kroeger Führer eines SS-Einsatzkommandos. Späterweiterlesen »

2014 erzählte die 90jährige Elisabeth Scheer, genannt Pici (die Kleine), in Israel ihrem Enkel Robert ihre Lebensgeschichte, der daraus ein Erinnerungsbuch machte. Sie wuchs auf im rumänischen Carei, das 1940 ungarisch und 1944 von den Deutschen besetzt wurde. Die ganze Familie wurde über die Ghettos in Carei und Satu Mare nach Auschwitz deportiert. Nur sieweiterlesen »

Vortrag ‘Aktion Reinhardt. Die Ermordung der polnischen Juden im Holocaust und das Gedenken an den Verlust’ von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt Unter der Tarnbezeichnung „Aktion Reinhardt“ deportierten die Deutschen Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionenweiterlesen »

Vortrag ‘Aktion Reinhardt. Die Ermordung der polnischen Juden im Holocaust und das Gedenken an den Verlust’ von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt Unter der Tarnbezeichnung „Aktion Reinhardt“ deportierten die Deutschen Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionenweiterlesen »