Im Tübinger Güterbahnhof, dem zukünftigen Ort des Lern- und Dokumentationszentrums, wurden während des Zweiten Weltkriegs sowjetische Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt. Dort befindet sich noch heute ein bunkerartiger Einbau mit Schießscharte aus dieser Zeit, der damals mit der Aufschrift „Beobachtungsstand“ versehen worden ist.
Diese Tatsache gab den Anlass, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich des Themas Zwangsarbeit in Tübingen und in den angrenzenden Landkreisen annimmt. Die Mitglieder des AKs beschäftigen sich mit eigenen historischen Fragestellungen, der Auswertung von Literatur zum Thema, Überlegungen zur Darstellung in einer Ausstellung und der Planung einer Tagung im regionalen Kontext.

Der AK trifft sich ungefähr alle acht Wochen nach Absprache.

Kontakt: anfragen[at]ldns-tuebingen.de