Vortrag von Hans-Peter Killguss: Die Geschichtspolitik von Rechtspopulisten und extremen Rechten am Do 11.10.2018

Donnerstag 11. Oktober 2018, 19.00 Uhr Epplehaus, Karlstraße 13, Tübingen Der Rückgriff auf die Geschichte hat bei den extremen Rechten wie auch bei Rechtspopulisten eine große Bedeutung. Sie schaffen sich dabei ihre eigenen Erinnerungen und Geschichtsmythen. Diese werden in Veröffentlichungen, Liedtexten, im Rahmen von Demonstrationen und anderen Veranstaltungen weitergetragen und dienen der Identitätsbildung und Selbstvergewisserungweiterlesen »

Workshop „Zwischen Tafel und Tablet: Didaktik in der Vermittlung von NS-Geschichte“

Samstag 23. Juni 2018, 10.00 –16.00 Uhr Madergasse 7, 72070 Tübingen Das bevorstehende Ende der Zeitzeugenschaft und die Digitalisierung sind zwei aktuelle Herausforderungen in der Vermittlungsarbeit der NS-Geschichte in Dokumentationzentren, Gedenkstätten und Schulen. Wie kann die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus in der heutigen Gesellschaft konkret aussehen, die zunehmend durch lebenslanges Lernen und Gruppen mitweiterlesen »

Vortrag ‚Schwules Tübingen in der Nachkriegszeit‘ von Karl-Heinz Steinle am 17.5.2018

Der Berliner Historiker Karl-Heinz Steinle entwickelt ein Panorama des schwulen Tübingen in den Jahren 1945 bis 1970. Sie sind geprägt vom § 175 StGB, der in seiner von den Nationalsozialisten verschärften Fassung bis 1969 bestehen blieb. Steinle geht ein auf die besonders hohen Ermittlungszahlen in Baden-Württemberg, auf Personen, die verfolgt wurden, aber auch auf Aktivitätenweiterlesen »

Vortrag ‚Karriere statt Menschlichkeit‘ von Paula Kienzle und Udo Grausam am 17.1.2018

Mi 17.1.2018, 19.30 Uhr VHS Rottenburg Sprollstraße 22 Rottenburg Wie im Justizvollzug die Parolen des NS-Regimes umgesetzt wurden, lässt sich am Beispiel der Rottenburger Strafanstalt aufzeigen und aus Akten belegen. Paula Kienzle geht den Hintergründen nach und schildert die Auswirkungen des Regiments von Gefängnisleiter Hermann Schwarz. Udo Grausam zeigt am Beispiel des Häftlings Benito Blascoweiterlesen »

Dr. Hans-Otto Binder (1940-2017)

Wir gedenken unseres langjährigen Vorsitzenden, des Historikers Dr. Hans-Otto Binder (15.5.1940-29.5.2017). Nach vier ½ Jahren als Vorsitzender (11/2010-2/2015) und einem erneuten halben Jahr als kommissarischer Vorsitzender bis Ende April 2017 blickte er bei der Jahreshauptversammlung im April 2017 zurück auf die Anfänge des Vereins: „Für mich hat diese Geschichte [des Vereins] begonnen mit der Publikationweiterlesen »

Neuer LDNS-Newsletter erschienen!

Liebe Mitglieder und UnterstützerInnen unseres Vereins, das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Ein passender Zeitpunkt, mit einem Newsletter auf die vielfältige Arbeit unseres Vereins im vergangenen Jahr zurückzuschauen und zugleich Ausblick auf das Jahr 2018 zu geben. Hier finden Sie den Newsletter. Im Mai diesen Jahres verstarb unser Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender Dr.weiterlesen »

Vortrag „Auf der Suche nach NS-Raubgut in der Sammlung des Stadtmuseums Tübingen“ von Dr. Andrea Richter

Wann? Dienstag, den 21.11.2017, 18.00 Uhr Wo? Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10 Dank einer Förderung der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste konnte das Stadtmuseum Tübingen 2015 eine Stelle für Provenienzforschung einrichten. Über zwei Jahre nach Beginn der Recherchen in Tübingens Städtischer Sammlung gibt es nun viel zu berichten. Auf der Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Raubgut wurde zurweiterlesen »

Vortrag „Christentum ohne Judentum am Beispiel der ‚Deutschen Christen'“ von Harry Waßmann

Freitag, 10. November 2017, 20.00 Uhr Martinskirche Tübingen, Frischlinstraße 35 Vortrag: Christentum ohne Judentum am Beispiel der „Deutschen Christen“. Diagnose einer Selbstverstümmelung Vortrag von Pfarrer Harry Waßmann Wie völkische Anschauungen das Christentum entstellen und zerstören, davon wird Pfr. Harry Waßmann am Beispiel der „Deutschen Christen“ und ihrem sogenannten „Entjudungsinstitut“ in Eisenach (1939 – 1945) berichten.weiterlesen »

Vortrag „,Meuten, Swings und Edelweißpiraten´: Jugendkultur und Opposition im NS“ von Sascha Lange

Wann? 7.11.2017, 20 h Wo? Salzstadel, Madergasse 7, Tübingen Überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten, mit eigenem Dresscode, eigenen Liedern und eigener Freizeitgestaltung. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte teils sogar deren Einflussweiterlesen »